Eine Homepage in 16 Fragen

Montag, 30. April 2012 13:31

Es ist ein Gemeinplatz: Eine Homepage ist heute ein unverzichtbares Marketing-Instrument. Für ihre angemessene und erfolgreiche Vor- und Darstellung im Internet wenden sich Unternehmen an entsprechende Dienstleister – Texter und Grafiker. Doch nicht immer wissen die Kunden ihre genauen Wünsche und Vorstellungen präzise und verständlich zu äußern. Schlimmstenfalls entsteht daraus eine lange Korrespondenz, viele Arbeitsstunden werden auf beiden Seiten durch Änderung und Anpassung unbefriedigender Entwürfe verschwendet. Der vorliegende Fragebogen kann Unternehmen helfen, ihre Ideen und Zielsetzungen deutlicher zu äußern. Texter können ihn für ihre Kundenkommunikation verwenden. Mit einigen wenigen Änderungen lässt er sich auch in die Ausarbeitung von grafischen Konzepten einbinden. Zu erwerben ist der Fragebogen für eine Gebühr von 3,00 auf TextLoft-Der Shop.

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Freiheit und Jahresbeginn

Freitag, 27. Januar 2012 13:40

Eine der schönen Seiten des Freiberuflerdaseins ist für mich die Tatsache, dass es mir ermöglicht, zumindest in weiten Teilen das Gefühl der Selbstbestimmtheit aufrechtzuerhalten, das ich in den letzten Jahren des Studiums als die für mich einzig richtige Lebensform entdeckt hatte. Objektiv betrachtet arbeitet man bei weitem nicht weniger, aber das Wissen um die Möglichkeit, die eigene Zeit frei einteilen zu können, fördert nicht nur die Kreativität, sondern in sehr erheblichem Maße auch die Qualität des Ergebnisses. Will ein Absatz nicht richtig gelingen – etwa nach einer schlechten Nacht, wegen ständiger Störungen durch Telefon und Türklingel -, kann man sich ohne schlechtes Gewissen dem Fensterputzen/Kelleraufräumen oder irgendeiner anderen hirnwindungenbefreienden Tätigkeit widmen: Am folgenden Tag wird man problemlos und ganz unbemerkt 18 Stunden ohne Pause schreiben, nachdem sich Frische und Inspiration wieder eingestellt haben. Arbeit wird so nicht als Zwang empfunden, denn sie folgt sozusagen dem eigenen Biorhythmus.
Die damit verbundene Unsicherheit sehe ich als den gerechten Preis dafür, dass ich meine Jugend so künstlich ins Unendliche verlängern darf und mir den Luxus leiste, das Erwachsenwerden einfach und mutwillig zu verweigern.
Diese Freiheit ist durchaus real, aber so märchenhaft sie sich anhören mag, sie ist natürlich nicht grenzenlos. Als Selbstständige mit Verantwortungsbewusstsein für das eigene Leben muss man auch die Aufträge feiern, wie sie fallen. Pläne über Bord werfen zu müssen, gehört ebenso dazu, wie es zu verstehen, die Balance zwischen Spitzenzeiten und zu ruhigen Phasen nicht nur auszunutzen, sondern auch zu genießen.
Die ersten Wochen des Jahres, die üblicherweise von Ruhe gekennzeichnet sind und eher dazu dienen, Zeitpunkt und Umfang von Werbemaßnahmen, von freiwilligen Projekten und Pflichtaufgaben in das noch fast jungfräuliche Terminbuch einzutragen, verliefen dieses Mal ganz unerwartet. Ein unangekündigter Großauftrag, den es zudem in einer unmöglichen Rekordzeit zu bewältigen galt, riss mich aus der genussvollen und bedächtigen Planungsphase unsanft in medias res.
In solchen Fällen verschwindet die Welt außerhalb des Auftrags völlig, das Leben steht still, was sich nicht zuletzt ärgerlicherweise in Form eines immer voller werdenden Wäschekorbs offenbart. Eine Nachtschicht jagt die andere, und wenn der Spuk endlich vorbei ist, liegt alles andere brach.

Thema: Allgemein, Leben und Alltag | Kommentare (0)

TextLoft wünscht allen Lesern und Kunden ein schönes Weihnachtsfest und einen gelungenen Start ins Jahr 2012.

Donnerstag, 22. Dezember 2011 13:32


Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Gerade entdeckt

Dienstag, 8. November 2011 14:49

Zwei ältere Artikel zum Freiberufler-Dasein, die leider nichts an Aktualität verloren haben.
http://www.zeit.de/2010/45/Interview-Broeckling
http://www.zeit.de/campus/online/2007/50/selbststaendigkeit

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Stricken mit Loft Attitude

Dienstag, 8. November 2011 13:08

Der amerikanische Strickdesigner Jared Flood lebt zwischen den Welten. Mit seinem Unternehmen “Brooklyn Tweed” verkörpert er ein fast klischeehaftes Bild typischer New Yorker Kreativität. Klarheit, Ruhe, Ausgeglichenheit und eine minimalistische Schönheit kennzeichnen die Fotografien, mit denen er seine Werke präsentiert. Die Inspiration dazu aber entspringt den Farben und Strukturen der rauen ländlichen Idylle New Englands. Gerade diese Verbindung zwischen puristischen Linien und dem sicheren Gespür für die ästhetischen Werte natürlicher Objekte findet in diesen Tagen einen neuen Höhepunkt in einer edlen Kollektion und einem hierfür eigens entwickelten Garn – passenderweise unter dem Namen Loft. Seit TextLoft vor ziemlich genau einem Jahr die Artikelreihe “Loft Attitude” (s. Wolke) gestartet hat, bleibt die Faszination für die bewusste Auseinandersetzung mit der sinnlichen Rezeption von Material also ungebrochen. Auch in einem so profanen Bereich wie dem Stricken.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

TextLoft geht in den Garten

Dienstag, 11. Oktober 2011 14:18

Münster • Die Freie Texterin Martine Paulauskas, die im virtuellen kreativen Raum TextLoft Textarbeit mit ungewöhnlichen Ansätzen anbietet, hat nun eine Textstrategie speziell für Garten- und Landschaftsbaubetriebe entwickelt und verhilft so Unternehmen mit kleinstem Budget zu einer effizienten und zielgerichteten Werbung.

In Zeiten wirtschaftlicher Krise haben es Gartenbaubetriebe nicht leicht. Die Unsicherheit, etwa über die Zukunft des Euro, schafft Ängste. Es wird wieder mehr gespart als ausgegeben. Dabei wird oft mit dem begonnen, was überflüssig und entbehrlich scheint: Der Garten kann warten. Häuslebauer verschieben seine Gestaltung auf unbestimmte Zeit oder führen sie in Eigenleistung durch und verzichten dabei auf die vermeintlich zu teure Beratung eines Fachmanns. Auch kleinere Pflegearbeiten bei bestehenden Gärten werden vernachlässigt.
Insbesondere kleine Unternehmen können ihren Kundenstamm nur schwer halten und kaum erweitern. Sie machen oft die frustrierende Erfahrung, dass ihr Budget keine wirklich wirksame Werbemaßnahme zulässt. Was hilfreich wäre, können sie sich nicht leisten, was sie sich leisten können, bringt nur wenige Neukunden. Sie verlassen sich daher auf Mundpropaganda und Kleinanzeigen – doch das genügt oft nicht, zumal sie dabei mit arbeitswilligen Rentnern, Schülern und Hobbygärtnern konkurrieren, die naturgemäß zu unvergleichlich niedrigen Preisen arbeiten können.

TextLoft hat ein Konzept entwickelt, das gerade kleinen Garten- und Landschaftsbaubetrieben sowie Neuselbstständigen ermöglicht, äußerst effektiv, aber mit einem minimalen Budget zu werben: mit Texten.
Dass sich TextLoft für den Gartenbaubereich interessiert, wird kaum überraschen: TextLoft hat sich auf sogenannte Stimmungstexte spezialisiert. Darunter sind assoziationsreiche Texte zu verstehen, in denen Stimmungen, Farben, Gerüche eine zentrale Rolle spielen. Solche Texte sind gerade in Bereichen werbewirksam und erfolgreich, in denen stark an Emotionen appelliert werden soll. Der Garten als Lebensraum aus Strukturen, Düften, Licht, Farben, Atmosphäre, Klängen, als Ort gelebter Kreativität mit einer ganz eigenen Handschrift und mit all den Erinnerungen, Gefühlen und idealen Vorstellungen, die mit ihm verbunden werden, gehört in besonderem Maße dazu.

Ganz gleich, ob sachliche, eher freche oder verträumt-romantische Texte gewünscht werden – TextLoft hat für jedes Unternehmen ein passendes Konzept: für Homepages, Blogs, Flyer, Newsletter, PR oder Anzeigen. Im Mittelpunkt der Strategie, die jederzeit modular angepasst werden kann, stehen die Vorstellungen des Kunden und eine realistische Einschätzung seiner finanziellen Möglichkeiten.

Dieses besondere Angebot startet jetzt im Herbst.
TextLoft informiert hierzu mit einem gesonderten Prospekt.
Prospekt als Download (PDF)

Thema: Allgemein, Pressemitteilungen | Kommentare (0)

Zu Weihnachten Texte schenken

Mittwoch, 21. September 2011 18:43

Socken, Krawatten, Parfums … und schon wird Weihnachten zur ideenlosen Pflichterfüllung. Dabei ist es ganz leicht, aus solchen Standardmustern auszubrechen und etwas wirklich Originelles und Persönliches zu schenken: Ein Text ist immer einzigartig und als Unikat von unvergleichlichem und unvergänglichem Wert.
Ganz gleich, ob eine einfache Karte mit ungewöhnlichen Worten, ein Brief, der in einem schönen Rahmen überreicht werden kann, ein betextetes Fotobuch, ein Scrapbook, zu Papier gebrachte Erinnerungen … Texte sind immer unvergessliche Geschenke. Denn Worte berühren die Seele und halten Erlebnisse, Gefühle, Gerüche, Farben, Stimmungen für immer fest.
Und neben Weihnachten gibt es selbstverständlich viele weitere Gelegenheiten, Texte zu verschenken: zu einer Geburt, zum Jahrestag einer Liebesbeziehung, zu einem besonderen Hochzeitstag, zur Volljährigkeit, nach einem atemberaubenden Urlaub, zum Mutter- oder Vatertag, zur Pensionierung, zur Hochzeit, zur ersten eigenen Wohnung, zum ersten Job … oder einfach so.
Textunikate gibt es bei TextLoft für kleine und große Geldbörsen, für kleine und große Anlässe, für kleine und große Gefühle …

Thema: Allgemein | Kommentare (0)

Warum Christine Westermann irrt

Dienstag, 30. August 2011 12:43

In vielen (insbesondere Online-)Medien wird immer wieder zitiert, wie die beliebte Moderatorin Christine Westermann gegen mangelnde Formalien in eMails wettert und gern und laut betont, sie würde ihre eMails wie Briefe auf Papier schreiben. Nun, was Frau Westermann offenbart, ist bei allem Respekt weniger ihr guter Geschmack oder ihre gepflegten Umgangsformen als ein völliges Miß- und Unverständnis des Mediums “eMail”.

Ein Brief ist nicht nur sprachlich über Anrede und Grußformel ein sehr formgebundenes Kommunikationsmittel. Die Wahl des Papiers, (Farbe, Stärke, Format, Umschlag), bei Geschäftskorrespondenz zudem des Logos und der sogenannten Corporate Identity, des Schreibgeräts (Füllfederhalter, Kugelschreiber, Filzstift), der Tintenfarbe, des Schrifttyps (Antiqua, Grotesk) stellt bereits eine Aussage sowohl über den Verfasser, seinen Bildungsgrad, seine Schreib- und Imageabsicht als auch über seine Beziehung zum Empfänger dar, etwa was Rangordnung, Respekt, Altersunterschied und vieles mehr betrifft. Dass eine solche Positionierung wichtig ist und auch in unserer Zeit bleibt, zeigt die Tatsache, dass eine ganze Branche aus Grafikdesignern, Druckereien und Tintenherstellern davon lebt.
Mit einer eMail aber wird sie ganz und gar unmöglich: Je nach Monitoreinstellungen können (Schrift-)Farben völlig falsch wiedergegeben werden, Wallpaper, Logos und andere rein graphische Elemente werden von nicht wenigen Programmen als potenziell virenträchtig systematisch gelöscht, Signaturschriften sind nur dann relevant, wenn der Empfänger denselben Font besitzt, andernfalls erscheint auf dem Bildschirm eine beliebige Ersatzschrift. Hat der Empfänger seine Software so eingestellt, dass eingehende eMails in Times New Roman angezeigt werden, wird er die möglicherweise sorgfältig ausgesuchte Trebuchet oder Vivaldi des Absenders niemals zu Gesicht bekommen. Auch das Textformat ist in einer eMail kein Indikator mehr: Ränder mit elegant gewählter Breite werden nicht erstellt, Einrückungen können verschwinden oder größer erscheinen, Aufzählungszeichen werden unbemerkt ersetzt, Schriftgrad und Attribute fallen der Umcodierung zum Opfer. Einen ersten Eindruck gibt es in einer eMail also nicht, er ist zwangsläufig falsch. Nur auf Formalien zu pochen, ist reichlich naiv.

Ein weiterer Beleg dafür dass Briefe und eMails soviel gemein haben wie die sprichwörtlichen Äpfel und Birnen, ist der quantitative Gebrauch von eMails.
Im privaten Bereich sind eMails ein beliebtes Kommunikationsmittel in allen Situationen und in allen Altersstufen: Schüler und Jugendliche, Enkel und Großeltern, Tanten und Nichten, Freunde, Hobbybekanntschaften tauschen sich teilweise täglich oder mehrmals täglich über eMail aus. In meinem eigenen Bekanntenkreis kann ich vier Personen auf Anhieb benennen, die es nach eigener Aussage hassen, Briefe zu schreiben, und wirklich niemals auch nur eine Geburtstags- oder Weihnachtskarte über sich ergehen lassen würden. Sie schreiben jeden Tag Dutzende von eMails. Hier ersetzt die eMail nicht den Brief, sondern das Telefonat, durch das man sich rasch über das Wohlbefinden der frisch operierten Schwiegermutter erkundigt oder Kochrezepte austauscht – ohne dass der andere aus der Dusche springen muss, weil das Telefon klingelt.
Im geschäftlichen Bereich ist es nicht anders. Innerhalb eine Unternehmens werden eMail zwischen Mitarbeitern und Kollegen im Sekundentakt verschickt. So können Inhalte besprochen werden, ohne dass ständig zwischen zwei oder mehreren Büros hin- und hergependelt werden muss, und so festgehalten werden, dass sie eine eindeutigere Spur hinterlassen, als es bei einem Telefonat der Fall wäre. Letztlich erfüllen sie hier die Aufgabe einer persönlichen Besprechung, einer Aktennotiz oder eines stichwortartigen Memos. Bevor es eMails gab, haben sich die Kollegen zu ähnlichen Belangen nicht lange Briefe auf Firmenpapier geschrieben, sie haben telefoniert oder einander auf die Schnelle ein von einem Notizklotz abgerissenes Zettelchen mit knappen Kritzeleien durch die halboffene Bürotür gereicht. Das Gleiche gilt für die Kommunikation zwischen Unternehmen, zwischen Kunden und Lieferanten, zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern, Kanzleien und Mandanten. Hier fungiert die eMail entweder als Nachfolger des Telex für die blitzschnelle Übermittlung kurzer, präziser und dringender Informationen oder als Einleitung zu einem Anhang und ist dann einem Kurzbriefformular gleichzusetzen, auf dem meist ganz ohne persönlichen Text, mit bestenfalls abgekürzter Unterschrift lediglich fertige Begriffe wie “zur Weiterleitung”, “zur Aufbewahrung”, “zur Kenntnisnahme”, “zur Erledigung” oder “zur Stellungnahme” angekreuzt wurden. Der eigentliche Brief ist im Umschlag nicht das angeheftete Papierchen und in der virtuellen Welt nicht die eMail, er befindet sich im Anhang.

Sinn und Zweck einer eMail sind also vom Sinn und Zweck eines Briefes grundverschieden. Und als zwei völlig voneinander unabhängige Mittel menschlicher Kommunikation unterliegen sie unterschiedlichen Regeln und Formalien. Schon deshalb sind die in eMails häufig verwendeten Smileys oder Abkürzungen wie MfG, HDL und dergleichen keineswegs Zeichen mangelnder Manieren oder gedankenloser Unhöflichkeit. Hat man früher in einer vergleichbaren Situation miteinander telefoniert, hat man auf einen humorvollen Satz des Ansprechpartners mit einem leichten Lachen reagiert - so signalisiert der zivilisierte und höfliche Mensch, dass er den Witz (und sei er noch so schlecht) bemerkt und verstanden, ja geschätzt hat - und ebenso hat man durch eine Veränderung des Tonfalls oder ein sozusagen hörbares Schmunzeln die eigenen Aussagen entschärft, freundlicher oder gefälliger gestaltet. Heute antwortet man mit einem lächelnden Smiley oder schmückt den eignen Satz mit einem zwinkernden kleinen gelben Kerlchen, damit der Gesprächspartner nichts überbewertet. In einem echten Brief wäre dies nicht notwendig, weil durch die Textlänge und den Zeitfaktor vielseitige Stilmittel zur feineren Formulierung zur Verfügung stehen. Ein “HDGDL” ist nichts anderes als ein durchs Telefon hastig zum Abschied hingeworfenes Küsschen - nicht die Schlussfloskel eines Briefes.

Wenn Frau Westermann also wortreich die Form-Losigkeit von eMails beklagt, benimmt sie sich etwa so, als würde sie ihrem Steuerberater vorwerfen, dass er ihr für die Weiterleitung eines Steuerbescheids nur ein angeheftetes Kurzbriefformular zukommen lässt, als würde sie sich darüber aufregen, dass ein geschenkter Kunstkatalog sie lediglich mit einem “With compliments”-Kärtchen erreicht oder die Kollegen auf dem Flur des Senders den morgendlichen Bürotratsch nicht mit “Sehr geehrte Frau Westermann” einleiten. Es ist ihr gutes Recht. Dass ausgerechnet eine Journalistin nicht zwischen den unterschiedlichen Funktionen und Wertigkeiten der Medien unserer Zeit zu differenzieren vermag, ist allerdings schon befremdlich.

Thema: Allgemein, Journalistisches | Kommentare (0)

Edeldesign mit Loft Attitude

Dienstag, 26. April 2011 15:54

Es beginnt mit einer grauen Wand aus rauen Steinplatten. Für seinen Internet-Auftritt hat der polnische Modedesigner Dawid Tomaszewski eine fast extreme Loft-Attitude gewählt, die die edlen, puristisch-überschwänglichen Linien seiner scharf strukturierten Kreationen unterstreicht. Seine Modelle leben vom Wechselspiel zwischen schweren, hervortretenden Materialien und wie hingehaucht fließenden Stoffen, zwischen strenger Starre und übermütiger Bewegung, zwischen mattem und rauem bis flauschigem Strick und glänzend glatten Flächen. Raffinierte Schlichtheit steigert sich bis zur paneelartigen Übereinanderschichtung von gegenteiligen Substanzen und schafft so einen kreativen Raum im Gleichgewicht zwischen japanischer Zenkultur, luxuriöser italienischer Eleganz und New Yorker Avantgarde.

Aus der unersättlichen Freude am Umgang mit dem Material als Rohstoff, dem sicheren Gespür für die Ästhetik von Form und Haptik, der unablässigen Suche nach der urreinen Ausdrucksform der der eigenen Modesprache erwachsen individuelle und zugleich zeitlose Kompositionen, die auch um ihrer selbst willen bestehen können.

Genialität und Zugänglichkeit sind die Merkmale dieses Designs mit Loft-Attitude.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

ASA – Loft Attitude ist Vielseitigkeit

Dienstag, 22. Februar 2011 13:53

Puristische ästhetische Maßstäbe gehören zu den grundlegenden Eigenschaften der Loft Attitude. Bei der deutschen Keramikmanufaktur ASA werden sie zur Absichtserklärung und zum Fundament eines schlüssigen Unternehmenskonzepts. Die handwerklich gelebte Liebe zur Ursprünglichkeit, zum Material als Potential, zur Struktur als sinnlich erfahrbarem Ergebnis, zur Linie als Interpretationsmöglichkeit bestimmt nicht nur Herstellung und Qualitätssicherung, sondern findet sich auch sowohl im Designansatz und in der Ausrichtung der Produktpalette als auch in der Firmendarstellung wieder. Das Spiel mit dem Licht, den erfühlbaren Oberflächen, den Lebens- und Wohnsituationen ist vor allem durch konsequente Kreativität und eine originelle, unbelastete Wahrnehmung von natürlichen Substanzen geprägt: afrikanische Hölzer, Fruchtkapseln, Ton, Stein, Blüten, Vliese, Leder vereinen sich von Ethno bis Zen über Soho Style zu einem zeitlosen Ausdruck schöpferischer Kraft – und es ist kein Zufall, wenn auch in der Werbung Hintergründe aus Beton, Holz, Metall die Eigenwilligkeit und Offenheit der Produktlinie unterstreichen. ASA zeigt, wie vielseitig Loft Attitude gelebt werden kann: zwischen japanischem Minimalismus, modernem Couture-Design, New Yorker Unbekümmertheit und klassischem Landhaus-Stil.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

Wenn aus Vintage Loft wird

Dienstag, 16. November 2010 14:49

“Altes Zeug” ist in Mode und verkauft sich in der Einrichtungsbranche so gut wie noch nie. Wie aus der Sehnsucht nach “Vintage” und “Cottage” “Loft” werden kann, zeigt der Winterkatalog des Versandhauses Maxenia. Holzkisten mit französischen Aufschriften muten mehr kreativ als antik an, Apothekerkommoden und Schubladenschränke mit gräulicher Patina scheinen dem Appartment der Carrie Bradshaw entsprungen, Übersee-Holzverpackungen fungieren als Büromöbel, ein Hauch von Avantgarde hat einen aus buntbemalten, eklektischen alten Schubladen zusammengesetzten Rollcontainer geprägt, und die Fototapete “Birkenrinde” führt konsequent die Loft Attitude fort. Wie eng Text und Loft verbunden sind, beweisen nicht nur die überdimensionalen typographischen Deko-Zeichen, sondern auch die Vorliebe für Stempel und Geschriebenes, etwa im Wandbild “Letter“.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

Mit deutschem Bier zur Loft Attitude?

Dienstag, 16. November 2010 14:36

Auf den ersten Blick besteht keine wirklich naturgegebene Verbindung zwischen der heimatlich-biederen Bodenständigkeit deutschen Bieres und der unendlichen Vielfalt und beinahe übermütigen Losgelöstheit der Welten, die hinter den Fassaden der New Yorker Lofts zum Leben erweckt werden. Und doch ist der am Tegernsee alteingesessenen Papierfabrik Gmund dieser unerwartete Brückenschlag auf beeindruckende Weise gelungen.
Die unter dem Namen “Bier-Papier” vertriebene Kollektion erfüllt alles, was zur Loft Attitude gehört.
Die aus Hopfen, Malz, Hefe und Bioetikettabfällen gewonnenen Papiere sind nicht nur eine erfolgreiche, kreative Umsetzung des Konzepts des edlen Recyclings, wie es auch von den luxuriösen Parkettböden eines Rick Merwin bekannt ist. Auch Erscheinungsbild und Verwendungsmöglichkeiten sind durch und durch “Loft”. Unter den Farbbezeichnungen “Weizen” und “Lager” präsentiert Gmund zwei hellere Töne, die nicht zuletzt wegen der kaum zu erkennenden, winzigen und vollständig mit der Oberfläche verschmelzenden Einsprengsel an Sandstein erinnern. Bei den matteren Grammaturen insbesondere wirkt das Papier rein, ursprünglich und griffig und gibt sich ausgesprochen sinnlich und wertvoll. Als “Pils” ist ein kalter Ockerton verfügbar, der zu sehr ins Kürbisfarbene tendiert, um mediterran zu wirken, und so der Falle der Beliebigkeit entkommt. Verwitterter, zersetzter Putz kommt einem spontan in den Sinn. Mit “Ale” und “Bock” wird das Material wiederum – zumal die dunklen Farbnuancen nur als Karton angeboten werden – zum echten “Brownstone”, einmal in der neueren, einmal in der stark verfallenen Version.
Die bewusste Sichtbarkeit der Rohstoffe ist es gerade, die die Kollektion aus der begrenzten Positionierung eines schlichten ökologischen Produkts entrückt und ihr ermöglicht, als leere Fläche ganz und gar Potenzial zu werden. So entsteht aus deutschem Bier kreativer Raum – ein Loft eben.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

SoHo Grand Hotel – Loft von Kopf bis Fuß

Mittwoch, 3. November 2010 16:23

SoHo – nichts ist in unserer Vorstellung so eng mit New Yorker Kreativität, Avantgarde und Bohème verbunden wie der Name dieses Stadtteils im Zentrum des südlichen Manhattan. Hier wurde das kleine Wort “Loft” zum Inbegriff künstlerischen und schriftstellerischen Schaffens. SoHo ist ganz einfach Loft.
Und inmitten dieses unvergleichlichen Mikrokosmos’ fügt das SoHo Grand Hotel mit beeindruckender Perfektion die ästhetischen Maßstäbe zusammen, die mit dem Leitbild “Loft” seit jeher und heute noch assoziiert werden. Bis ins letzte Detail wird hier ein Ideal gelebt, von dem sich leicht vermuten ließe, dass es nur noch in der eigenen Phantasie existiert.
Konsequent verfolgt bereits der Internet-Auftritt die puristische, offene Linie, die Raum für Träume lässt, ohne sich je auf Kompromisse einzulassen, wenn es um Anspruch und Niveau geht. Ein klares Erscheinungsbild mit schlichten, aber edlen Fonts auf grauen und beigefarbenen, großzügig dimensionierten Hintergründen und unaufdringlichen, einladenden Texten ist das Tor zu einer Oase magisch kunstvoller Welten.
“SoHo scene” und unendlich “Loft” ist auch das, was sich dem Gast hinter der ungekünstelten Backstein-Fassade eröffnet. Eine schier unerschöpflich scheinende Palette aus Brauntönen und in grau gehaltenen Nuancen, in der Cremeweiß und Schwarz unaufdringliche Akzente setzen, entwickelt sich in den sinnlichen Strukturen von Leder, Kaschmir, Sandstein, Schiefer, Holz, Zement und Terrakotta. In Badezimmern geistreich eingesetzte Graffiti- und Schriftzeichenkunst, schlanke Vasen aus hochweißem Porzellan, sparsam bis nüchtern platzierte Objekte, schlichte und betont ungewöhnliche Bezugs- und Einrichtungsstoffe in Uni sowie ein stets warmes Licht erschaffen eine perfekte Kulisse an der Schwelle zwischen intellektueller Freiheit und privater Geborgenheit, in der Fremdobjekte wie etwa die Stativlampen im Harbor Room oder der Zeitungsstapeltisch humorvoll zur Kreativität ermahnen …
Ein rundum schlüssiges und gelungenes Konzept zum Thema Loft Attitude.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

Natuzzi – Loft als bewusste Entscheidung

Sonntag, 31. Oktober 2010 17:20

Es könnte eine ganz gewöhnliche Polstermöbelwerbung zwischen biederer Gemütlichkeit und bemühter Extravaganz sein. Aber in ihren TV-Spots, Online-Seiten und Katalogen geht die Firma Natuzzi über die bloße Vorstellung von Sesseln, Sofas und Sitzwürfeln weit hinaus. Im Mittelpunkt der Kampagne, die in den letzten Wochen mit einer Fernsehoffensive gestartet wurde, stehen ebenso wie die Produkte selbst unendlich scheinende Glasfassaden, licht- und luftdurchflutete Räume, in denen Materialien eine zentrale Rolle spielen. Wände aus abgestimmt gebeizten Holzbalken mit sichtbaren Fugen und ursprünglich rau belassener Oberfläche oder aus grob lackierten Ziegelsteinen, sowie nackte Trennpaneele und eine Vorliebe für Ton-in-Ton-Gemälde erschaffen ein Wohngefühl, in dem Strukturen erfolgreich zwischen Modernität, Dynamik und Geborgenheit vermitteln. Dass diese Grundelemente des Loft-Ambientes hier wie selbstverständlich, aber zugleich trotzig selbstbewusst eingesetzt werden, zeigt wie aktuell und präsent sie in unserem zeitgenössischen Verständnis von Ästhetik, Niveau und Unverwechselbarkeit geworden sind.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)

Loft als Motto – Loft ist Mode

Sonntag, 31. Oktober 2010 17:18

Die Aktualität des Themas “Loft” als ästhetisches Motto belegt das Mode-Versandhaus Madeleine in seinem neuen Winter-Katalog 2010/2011 und widmet die ersten 24 Seiten der neuen Kollektion der Überschrift “Loft LIVING”. Gerade, schlanke Linien, raffinierte, edle Details und Muster, dynamische, zeitlose Accessoires fügen sich zu einem betont klaren Lebensgefühl, das durch die durchgehend helle Inszenierung des Bildhintergrundes unbeschwertes Selbstbewusstsein und Modernität demonstrativ zum Leitbild erklärt. Loft steht hier für zeitgenössische Lebensart, aber auch stilsichere Eleganz. Klassische Töne und Noncolors unterstreichen die Beständigkeit und Unvergänglichkeit des Lebensraumes “Loft”. Das Wechselspiel zwischen trockenen Stoffen, weichem Lammfell, Veloursleder und Webpelz, sowie die sicht- und fühlbaren Oberflächen komplexer Strickmuster und geprägten Leders spiegeln die Bedeutung des Elements “Struktur” in der Denkart “Loft” wider.

Thema: Allgemein, Loft Attitude | Kommentare (0)