In Texten lebenPosts RSS Comments RSS

Texter in den USA, in Österreich, in der Schweiz … machen es vor: Kunden sind nur ein Pfeiler des Einkommens eines Schreibenden, der auf viele unterschiedliche Weisen sein Geld mit dem, was er kann, verdienen kann und sollte. Er kann Bücher und Broschüren selbst verkaufen, Kurse geben, bloggen … Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Was in anderen Ländern aber einen großartigen Mix mit Erfolgsgarantie darstellt, ist in Deutschland mit größter Vorsicht zu handhaben. Selfpublishing etwa – sei es über einen eigenen Textshop, ein BOD-Print-System oder eBook-Portale – wird steuerrechtlich nicht als freiberufliche, sondern als gewerbliche Tätigkeit aufgefasst. Je nach Grad der Organisation und Höhe der Einnahmen aus dieser Quelle im Verhältnis zu den Einkünften aus Texteraufträgen kann der willkommene Nebenverdienst die gesamte Tätigkeit “infizieren” und zu einer regelrechten Falle werden: Der Freie wird dann zum Gewerbetreibenden – mit allen rechtlichen und steuerlichen Konsequenzen. Will er seinen Status also behalten, muss er höchst bedacht abwägen und prüfen lassen, inwiefern er nicht lieber auf die so reizvollen oder sogar bitter benötigten Nebeneinnahmen verzichtet. Je weniger er über Aufträge verdient, um so mehr ist sein Status gefährdet. Überspitzt ausgedrückt bedeutet das, dass er erst recht auf die zusätzlichen Einkünfte verzichten sollte, wenn er sie dringend braucht.
Ein guter Weg, über die eigene “Schreibe” Geld zu verdienen, ist das Führen eines Blogs. Aber auch hier sind der Einkommensfreiheit Grenzen gesetzt: Während Einnahmen in Form von Spenden den Freiberufler-Status nicht in Frage stellen, wir ein über Werbung oder Links finanziertes Blog zu einem Gewerbe.
Und einmal mehr heißt es: Wäre ich nur in New York …

Blogs sind eine Einnahmequelle, die TextLoft in den kommenden Monaten weiterzuentwickeln versuchen möchte. So wird das Projekt Papier – Tinte -Schrift – nicht zuletzt aufgrund der überraschenden Nachfrage – wieder gestartet und andere Themen sollen in Angriff genommen werden. Der Spenden-Button steht bereit …

Ein erheblicher Feind auf dem Weg zum Erfolg ist die Zeit.
Neben der Tatsache, dass die Kundengewinnung in den letzten Jahren immer zeitaufwändiger geworden ist, steht der Freie als Eine-Person-Betrieb nicht selten vor einem Teufelskreis: In Wochen überwältigender Auftragslage kommt er nicht dazu, sich um Kunden zu bemühen, seine Blogs regelmäßig zu führen, sein Profil auf neue Portale hochzuladen, aufmerksamkeitserregende Kommentare auf anderen Seiten zu hinterlassen oder andere Werbeaktionen konsequent durchzuführen. Tritt nach einer solchen Welle wieder Ebbe ein, ist es zu spät, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, die erst nach Monaten Früchte tragen. Meldet sich zudem ein Interessent in Zeiten ausgeschöpfter Kapazitäten, ist der potenzielle Kunde für immer verloren und wird nicht ein zweites Mal versuchen, einen derart überlasteten und unflexiblen Dienstleister anzusprechen – er wendet sich einem Auftragnehmer zu, der sofort und bedingungslos Zeit für ihn hat. Dies gilt auch zum Beispiel, wenn ein Blog zu lange vernachlässigt wurde und so der Eindruck entsteht, es sei hier keine engagierte Arbeitsweise zu erwarten. Um dem vorzubeugen, schreibe ich zwar mitunter Artikel “auf Vorrat”, die nach und nach ins Blog tröpfeln, dennoch lassen sich längere stressige Perioden auf diese Weise nur bis zu einem gewissen Grad überbrücken – erst recht, wenn mehrere Blogs, die auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichtet sind – parallel geführt werden müssen. Selbstdisziplin und Voraussicht können leider keinen Zauberstab und auch nicht die Gabe der Ubiquität ersetzen.

Ein weiteres Hindernis stellen ganz einfach das heutige Leben und die heutige Gesellschaft dar, und damit ist nicht nur die stiefmütterliche Behandlung von Text im Allgemeinen gemeint, sondern auch die Art und Weise, wie im Alltag nach Dienstleistern gesucht wird. Während verschiedene Portale dem Texter ermöglichen, sein Angebot sehr präzise darzustellen, damit Auftraggeber gezielt nach dem Partner fahnden können, der ihrem Projekt und ihrer Vorstellung entspricht, bleiben die Profile ungelesen. Als mich einmal die Mitarbeiterin einer Wirtschaftsmagazin-Redaktion anrief und mir erklärte, sie suche jemanden, der jede Woche verschiedene Artikel zum Thema Börse und Finanzwelt redigiere, fragte ich sie, wie sie bei dieser denkbar ungeeigneten Zusammensetzung (absolut falscher Themenbereich und Ablehnung von Lektorat- und Re-Writing-Aufgaben) denn ausgerechnet auf mich gekommen sei. Sie erzählte mir dann, sie habe aus irgendeiner Datenbank – sie wusste nicht einmal mehr aus welcher – alle Texterdaten herauskopiert und würde nun alle der Reihe nach anrufen. Abgesehen davon, dass solche Anfragen dem Selbstwertgefühl nicht gerade schmeicheln, spiegelt dieses Dartpfeilsystem genau das heutige Verhältnis zwischen Unternehmen und Textern wider. So harmlos wie der Vorfall klingen mag – der Freie verliert jeden Monat etliche Zeit mit der Bearbeitung solcher sinnlosen Kontaktaufnahmen.

Welche Strategien TextLoft angesichts dieser Schwierigkeiten entwickelt, werde ich in kommenden Artikeln darlegen.

Der Unterschied zwischen realen und virtuellen Kontakten besteht in erster Linie darin, dass sie ohne geografische und finanzielle Einschränkungen geknüpft werden können, was für Textdienstleister unvergleichlich vorteilhaft ist.
Blogs etwa bieten über die Kommentarfunktion einen idealen Weg der Kontaktaufnahme und -pflege, aber auch der Profilierung, manchmal sogar ganz unbewusst: Nicht selten haben Kommentare, die ich ohne Hintergedanken und Nutzabsicht hinterlassen hatte, völlig unerwartet die Aufmerksamkeit auf meine “Schreibe” gelenkt und zu konkreten Aufträgen geführt. Im vergangenen Jahr verdankte ich 10 % meines Einkommens solchen Kontakten. Vergleiche ich die Wirksamkeit dieses Selbstmarketings mit anderen PR- und Werbemaßnahmen, die ich im Laufe der Jahre – seit Freiberuflern klammheimlich das Recht auf Geschäftsanbahnung de facto abgesprochen wurde – ausprobiert habe, ist diese Art der Kundensuche konkurrenzlos erfolgreich und soll deshalb in diesem Jahr systematisiert und thematisch diversifiziert werden.
Natürlich sollte der Begriff “erfolgreich” nicht mit “effizient” verwechselt werden. Netzwerke auf diese Art aufzubauen kostet sehr viel Zeit, und wer noch in Kategorien von Stundensatz denkt, wird diese Lösung sicher nicht in Betracht ziehen. Ich bin mir allerdings nicht zu schade dafür, wenn sich dadurch langfristige und interessante Beziehungen ergeben. Schließlich kann auch aus einem winzigen Auftrag eine lohnende Empfehlung erwachsen.

Weitere Möglichkeiten bieten Portale, bei denen Freiberufler sich mit Profil und Angebot registrieren können und Unternehmen entweder direkt nach einem geeigneten Ansprechpartner suchen oder ein Projekt posten können. Vor einigen Jahren war ich auf acht solcher Marktplätze vertreten, heute auf drei. Die entsprechenden Mitgliedsbeiträge sind teuer, mit den kostenlosen Basispaketen ist die Wahrscheinlichkeit, auf Seite 120 der Liste gefunden zu werden, gleich null. Zudem sind Interessenten nicht in der Lage, in der unendlichen Flut von scheinbar austauschbaren Angeboten qualitative Unterschiede zu erkennen, und wenden sich zielsicher an den für ihren Auftrag nicht geeigneten Freien. Viele dieser Portale haben die Sparte “Text” mittlerweile sogar ganz aufgegeben.

Zu erwähnen ist noch eine Erscheinung der letzten Jahre: die Text-Jobbörsen. Im Gegensatz zu den Portalen ist hier keine kostspielige Mitgliedschaft nötig, doch sind diese Konzepte mit Vorsicht zu genießen. Die Bewerbungsverfahren sind undurchsichtig, die Bezahlung erfolgt zuweilen nach einem reichlich dubiosen Punktesystem, und professionelle Texter konkurrieren hier mit Schülern, die sich mit einem Honorar von 3 €/Seite ein Taschengeld verdienen möchten. Für seriöse Freie mit Qualitätsanspruch ist diese zunächst verlockende Möglichkeit also eine Sackgasse.

Wie online geknüpfte Kontakte idealerweise genutzt werden sollten, werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher darlegen – und auch aufzeigen, welche Schwächen TextLoft hier zu verzeichnen hat.

Neudeutsch heißt es “Networking” und bedeutet nichts anderes, als dass es für Freiberufler und Selbständige im Allgemeinen ratsam ist, Kontakte zu pflegen, zu nutzen und zu knüpfen. Warum eine solche Selbstverständlichkeit überhaupt ausgesprochen werden muss, als sei sie eine verblüffende Marketingneuerung oder eine kürzlich vom Himmel gefallene Erkenntnis genialen Ausmaßes, ist mir zwar ein Rätsel, aber in der Tat ist ein fundiertes Geflecht an privaten und geschäftlichen Beziehungen das beste aller Werbemittel. So verdanke ich jedes Jahr 7 bis 10 % meines Umsatzes einem bereits bestehenden oder vermittelten Kontakt.

Private Verbindungen zu nutzen, ist nicht so einfach, wie es zunächst klingen mag. Nicht nur die Größe des Bekannten- und Freundeskreises spielt dabei eine Rolle, sondern auch seine Zusammensetzung. Wenn Freundinnen etwa nach abgeschlossenem Studium und einigen Jahren im Berufsleben beschließen, sich nunmehr Ehe, Mutterschaft und Haushaltsführung zu widmen, ist es müßig, zu hoffen, dass sie noch als potentielle Kontaktvermittlerinnen – etwa über ihre Ehemänner, ihre repräsentativen Aufgaben, Vereinstätigkeiten oder gesellschaftlichen Verpflichtungen – fungieren könnten. Ihre Interessen und Gesprächsthemen sind von nun an familienzentriert, und sie denken ganz einfach nicht daran, einen zu empfehlen, selbst dann nicht, wenn sich eine regelrecht goldene Brücke bietet. Dies ändert sich auch nicht, wenn die Kinder das Nest verlassen und die Phase der wiederentdeckten Selbstverwirklichung beginnt, die ohnehin nur ein Intermezzo bis zur Großmutterschaft darstellt.
Andere Freunde wiederum bekommen aufgrund ihrer Laufbahn schlichtweg keine Gelegenheit, dazu beizutragen, das “Netzwerk” des Freiberuflers zu erweitern. Wer als Lehrer oder in der öffentlichen Verwaltung arbeitet, hat keine ausreichenden Berührungspunkte mit wirtschaftlich tätigen Unternehmen, und so ist wenig wahrscheinlich, dass sich eine Empfehlung ergibt.
Betrachte ich mein Adressbuch, muss ich zugeben, dass mein Bekannten- und Freundeskreis zum einen übersichtlich ist, zum anderen nur zu 20 % als “kontaktbringend” bezeichnet werden kann. Von diesen 20 % wiederum haben mich alle mindestens einmal empfohlen, eine Person sogar sechsmal.

Interessant sind Kontakte “halbprivater” Natur. Sie entstehen zum Beispiel durch mehr oder minder flüchtige Begegnungen im Alltag. Jeder, den ich zufällig in einem Geschäft, einem Café oder in einer anderen Situation kennenlerne und der so leichtsinnig ist, mich zu fragen, was ich beruflich mache, jeder, der mich unvorsichtigerweise erkennen lässt, dass hier ein fruchtbares Terrain zu erwarten sein könnte, bekommt meine Visitenkarte in die Hand gedrückt, wird auf Homepage und Blog aufmerksam gemacht und mit den Worten verabschiedet, er möge mich bitte an mich denken, wenn er einen Text brauche, oder mich weiterempfehlen. Nachbarn, Vermieter, Anstreicher, Frisör, Fotografin, Zahnarzt, Steuerberater, Gärtner – jeder wird einbezogen. Unaufdringlich, aber systematisch.
Glaubt man Marketing-Ratgebern, verhalte ich mich in dieser Hinsicht absolut vorbildlich. Zudem empfehle ich meinerseits so oft wie nur möglich eben jene Fotografin, jenen Anstreicher … Kleinselbstständige müssen zusammenhalten.
Die Bilanz? Es gibt keine. Denn was Marketing-Experten als Weisheit letzter Schluss anpreisen, hat mir noch nie einen einzigen Auftrag gebracht.

Empfehlungen von Kunden an Interessenten sind ein wesentlich besserer Weg der Kundengewinnung. Die Kontaktvermittlung kommt einer Qualitätsbescheinigung gleich und schafft eine Vertrauensbasis, die nicht erst aufgebaut werden muss.
Allerdings muss bedacht werden, dass der Konkurrenzkampf zwischen Unternehmen im letzten Jahrzehnt eine immer größere Rolle eingenommen hat und dieses früher sichere und häufig eingesetzte Instrument dadurch an Bedeutung verliert. Wer einen guten Texter hat und den eigenen Erfolg durchaus auf dessen Leistung zurückführt, wird ihn kaum an andere Unternehmen der gleichen Branche empfehlen, mit denen er sich regelmäßig auf Messen trifft. Textagenturen, die vor kurzem noch keine Probleme darin sahen, ihre Freien auch an andere Agenturen zu vermitteln, nehmen gerade bei wertvollen Mitarbeitern immer mehr von dieser Praxis Abstand: Zu groß ist die Angst, die eigene Existenz zu gefährden, wenn der Texter aufgrund eines höheren Auftragsvolumens, einer besseren Bezahlung oder interessanterer Themenbereiche keine Zeit mehr findet, für seinen ursprünglichen Kunden zu arbeiten. Die Karteien, die früher bereitwillig verliehen wurden, werden nun unter Verschluss gehalten – eine in Zeiten unzureichender Auftragslage gerade für die besten Texter verhängnisvolle Entwicklung.
Gute Vernetzungspartner sind sogenannte Multiplikatoren: Steuerberater und Anwälte sind eine günstige Verbindungsstelle, da sich zwischen ihnen und ihren Mandanten keine Wettbewerbssituation ergibt. Gleiches gilt für andere Berufe, die selbst branchenübergreifende Kontakte pflegen: Grafikdesigner, IT-Spezialisten, Architekten sind erstrebenswerte Partner. Sind solche Kunden zufrieden, bieten sie nicht selten von sich aus und glaubwürdig an, den Freien weiterzuempfehlen. Ob sich dies jemals ergibt, hängt von dem Zeitraum, der Auftragsabschluss und Empfehlung bzw. Gelegenheit zu einer Empfehlung von einander trennt, von dem Gedächtnis des Kunden und von der Art, wie er selbst seine Kontakte verwaltet und pflegt, ab. Man könnte auch sagen: Es ist ein Glücksspiel.

Ob online geknüpfte Kontakte hier effektiver sind, werde ich in meinem nächsten Artikel beleuchten.

Bevor ich 2006 TextLoft gründete, war ich bereits seit 16 Jahren in der Textbranche selbständig bzw. als Freiberuflerin tätig, und es war mir nie schwer gefallen, Kunden zu finden und zu gewinnen.
Als ich mich seinerzeit dazu entschied, auf eigenen Füßen zu stehen, bestand mein ganzes Firmenkapital aus 20 Mark, 50 Briefmarken à 80 Pfennig und einer elektrischen Schreibmaschine. Für Aufträge, die auf Floppy-Disk geliefert werden mussten, hatte ich die Möglichkeit, nach Feierabend den Computer eines Bekannten in seinem Büro zu nutzen. Ich verschickte innerhalb einer Woche 20 Bewerbungen. Nach zwei Wochen hatte ich bereits fünf Kunden, nach einer weiteren Woche waren es schon zwölf, die schnell zu Stammkunden wurden und es für lange Jahre bleiben sollten. Nachdem ich das Geld für die erste Miete und den ersten Krankenkassenbeitrag zusammenhatte, investierte ich den ganzen Überschuss in ein damals unerlässliches Werkzeug: ein Fax-Gerät. Einige Monate später folgten ein Computer und ein Nadeldrucker. Über Empfehlungen vergrößerte sich mein Kundenkreis rasant: Nach anderthalb Jahren arbeitete ich regelmäßig für zwanzig verschiedene Unternehmen, Verlage und Geisteswissenschaftler.
Im Laufe der Jahre fielen zwar immer wieder einige Kunden weg – sei es, weil sie insolvent wurden, sei es, weil ich von mir aus die Zusammenarbeit beendete, wenn das Leistungs-/Honorar-Verhältnis oder die Zahlungsziele nicht mehr angemessen waren – , aber es war immer ganz einfach, neue Kunden zu gewinnen. Mittlerweile stand das Internet jedermann zur Verfügung. Ich suchte nach passenden Geschäftspartnern und ließ ihnen per eMail meine Unterlagen zukommen. Diese wurden von Jahr zu Jahr aufwändiger, vollständiger und aussagekräftiger, und ich legte auch Wert darauf, dass sie ansprechend und geschmackvoll formatiert waren – zumal die Computer diesbezüglich Möglichkeiten boten, die zu Schreibmaschinenzeiten nicht gegeben gewesen waren, und dies ein guter Weg war, sich durch Sorgfalt und Auftreten von der Konkurrenz abzusetzen. Glücklicherweise konnten die Mappen per eMail verschickt werden – per Post und auf entsprechendem Papier hätte es tausende Mark gekostet.

Grundsätzlich ließe sich die gleiche Vorgehensweise auf TextLoft und dessen Leistungsangebot anwenden.
Wenn die kleine Abkürzung “EU” nicht wär’ …
In den letzten Jahren nämlich wurde der Versuch, Geschäftsbeziehungen per eMail anzubahnen, in jeder Form verboten. Im Gegensatz zu dem, was die meisten glauben, handelt es sich dabei nicht nur um das Verbot unpersönlicher, standardisierter Werbemails undifferenziert an hunderte oder tausende von unbekannten und wahllos angeklickten Empfängern zu verschicken. Das Gesetz geht viel weiter und verbietet es grundsätzlich, einen potentiellen Kunden auch dann anzusprechen, wenn man ihn sorgfältig ausgesucht hat, nur ihn anschreibt und ihm ein maßgeschneidertes, sehr konkretes Angebot unterbreiten möchte – es sei denn, der potentielle Kunde hätte diese Ansprache ausdrücklich erlaubt.

Wie will mir jemand, der nicht weiß, dass es TextLoft gibt, erlauben, ihn anzusprechen? Nun, einen EU-Beamten mit obszönem Einkommen und sicherem, sorgenfreiem Leben interessiert diese Frage natürlich einen feuchten Kehricht. Die Begründung erfolgt nicht nach dem Telemediengesetz, sondern nach dem Wettbewerbsrecht: Mit einem Unternehmen Kontakt aufzunehmen, mit dem man Geschäfte machen möchte, sei wettbewerbswidrig und -verzerrend. In einer Zeit, in der die Politik behauptet, in der Eigeninitiative des Einzelnen einen Weg aus der Krise zu sehen, klingt es wie ein übler Witz: Wer aktiv nach Kunden sucht und bereit ist, Arbeit, Mühe und Zeit zu investieren, handelt unfair und kann kostspielig abgemahnt werden. Wer zu Hause sitzt und nichts tuend abwartet, wird hiermit de facto belohnt.

Geduldet (man beachte die Nuance!) ist heute lediglich eine Kontaktaufnahme per Post – wie lange noch, steht in den Sternen.
Für TextLoft würde dies je Mappe Kosten von 25 Euro für Druck und Präsentation und Porto bedeuten; bei 50 bis 100 Ansprachen pro Jahr also ein Betrag von 1250 bis 2500 Euro pro Jahr. Wenn ich sie übrig hätte, wäre ich nicht auf Kundensuche. Es ist also keine realistische Option.

Welche Möglichkeiten noch infrage kommen und inwiefern Marketingratgeber hilfreich sind, werde ich in meinen nächsten Artikeln schildern.

Was bedeutet “beruflich erfolgreich sein”?
Hier hat wohl jeder seine eigene Auffassung. Nicht selten wird Erfolg in Autos mit hohen PS-Zahlen, Haus, Kreuzfahrten und anderen Statussymbolen gemessen. Für einige wiederum ist Erfolg die Möglichkeit, Macht auszuüben. Weitere Kriterien können Ansehen, Berühmtheit oder hierarchische Rangfolge in einem Unternehmen sein. Wissenschaftler zum Beispiel setzen Erfolg mit der Anzahl ihrer Veröffentlichungen gleich.

Im TextLoft gelten andere Maßstäbe. Drei Faktoren sind hierbei wichtig.
Auf der finanziellen Seite geht es um die Sicherung der monatlichen Grundkosten aus Miete, Krankenkassenbeiträgen, Versicherungen und Barausgaben für Lebens- und Putzmittel, Hygiene- und Pflegeprodukte sowie idealerweise einem kleinen Betrag, der für schlechte Zeiten – sprich Perioden mit schlechter Auftragslage oder Krankheitsfälle – oder kleine oder mittlere Katastrophen wie unerwartete Mieterhöhungen, Versagen des Kühlschranks oder Computers u.ä. zurückgelegt werden kann. Erstrebenswerter Luxus ist ein zusätzliches kleines Taschengeld für Büchereinkäufe. Zwar wären ein Restaurantbesuch oder ein kleiner Urlaub alle paar Jahre sehr angenehm, aber sie gehören nicht zum primären Ziel. Haus, Auto, Kreuzfahrten waren realistischerweise nie Teil des Plans. Erfolg definiert sich im TextLoft demnach als sehr bescheidenes, aber ehrbares und schuldenfreies Leben. Dieses Ziel ist bisher immer erreicht worden, und nun geht es darum, es trotz Wirtschaftskrise und “Energiewende” weiterhin aufrechtzuerhalten.

Ein weiterer Aspekt des Begriffs “Erfolg” ist die Übereinstimmung oder zumindest die größtmögliche Übereinstimmung zwischen Berufsethos und Berufsausübung. Erfolg ist für mich nicht zuletzt die Fähigkeit und Möglichkeit, die eigenen qualitativen Maßstäbe in Bezug auf Inhalte und Niveau zu vermitteln, zu verwirklichen und auch vor allem gegen Zwänge und Widerstände dauerhaft durchzusetzen.

Die dritte Seite des Erfolgs ist die Anerkennung durch zufriedene Kunden. Ein Dankesbrief, die eMail eines unbekannten Bloglesers oder ein ernstzunehmender Kommentar sind durchaus wichtige Bausteine meines Erfolgsmosaiks.

Wie und ob sie tatsächlich zusammenhängen, werde ich in meinen kommenden Artikeln erläutern.

In meinem erweiterten Freundes- und Bekanntenkreis herrscht über zwei Dinge Konsens:

  1. Ich könne märchenhaft gut schreiben und der (nicht zuletzt wirtschaftliche) Erfolg könne daher gar nicht anders, als sich einzustellen.
  2. Sie – also meine Freunde und Bekannten – würden, seien sie in der Kundensituation, jeden Preis für meine Texte bezahlen, denn sie könnten nicht genug davon bekommen und es ginge ganz sicher jedem so, der jemals etwas von mir lese.

Obwohl ich Lob im allgemeinen kritisch und äußerst skeptisch gegenüber stehe, ist mir diese Einstimmigkeit alles andere als gleichgültig, denn ich weiß, dass sie aufrichtig ist: Ich habe im privaten Bereich die Qualität oder Wirkung meiner Texte niemals thematisiert, geschweige denn diesbezügliche Meinungsäußerungen ermutigt oder verlangt. Wenn etwa bis dahin unbekannte Blogleser mir eMails zukommen lassen oder mich anrufen, nur um mir zu sagen, dass sie deshalb meine Artikel lesen, weil sie deren Stil und Sprache mögen und genießen, dann habe ich keinen Grund, daran zu zweifeln, dass sie es auch so meinen – schließlich mussten sie sich nicht die Mühe machen, eine eMail zu verfassen, und wenn sie es tun, war es ihnen vermutlich ein wirkliches Anliegen.
Was diese Kompliment für mich besonders glaubwürdig macht, ist die Tatsache, dass sie von Personen stammen, die einander nicht kennen, von denen mir etliche niemals persönlich begegnet sind und die jeweils einen ganz anderen beruflichen, soziologischen, bildungstechnischen und emotionalen Hintergrund haben und sich von ihrer Meinungsäußerung nicht einmal Vorteile versprechen können.
Enge Freunde wissen nur zu gut, dass ich ihnen Schmeicheleien aus Freundlichkeit oder Mitleid niemals verzeihen würde, und wer mich nicht kennt, hat erst recht keinen Grund zu heucheln.

Viele Menschen also mögen meine Texte und schließen ganz automatisch daraus, dass meine Arbeit gefragt und entsprechend honoriert wird.
In ihrer Vorstellung sitze ich den großen Teil des Tages sorgenfrei und auftragsverwöhnt in einem gemütlichen, ein wenig weltabgewandten Arbeitszimmer, schreibe einfach und genieße das Glück, für das, was ich am liebsten tue, diskussionslos und angemessen bezahlt zu werden. Es existiert in ihren Köpfen ein selbstverständlicher und unbestrittener Zusammenhang zwischen Können und kaufmännischem Erfolg.

So verführerisch der Gedanke auch sein mag – die Gleichung geht in keiner Weise auf. Welche Elemente dabei vergessen werden, mit welcher Marketingrealität ein Texter konfrontiert wird und wie Geschäftsalltag, Selbstbild und Berufsauffassung zusammenspielen, werde ich in weiteren Artikeln dieser Reihe darstellen. Ich werde von Maßnahmen, Erfolgen und Misserfolgen berichten und meine Leser auf diese Weise einladen, mich hautnah zu begleiten.

Zu den Leistungen, die TextLoft anbietet, gehören unter anderem Textgutachten. Menschen, die nicht täglich mit der Ware “Text” in Berührung kommen, können sich verständlicherweise nur sehr schwer vorstellen, was sich hinter diesem eigenartigen Begriff verbergen soll.
Nun, Textgutachten werden hauptsächlich in drei Situationen benötigt: zur Beurteilung der stilistischen Qualität eines Textes, zur Beurteilung des Inhalts eines Textes und zur Beurteilung der psychologischen Dimension eines Textes.

Alle Texte, die ein Unternehmen zum Zweck der Selbstvorstellung und –darstellung veröffentlicht, ganz gleich ob in gedruckter Form oder online, müssen konsequent dem Bild entsprechen, das das Unternehmen vermitteln und pflegen möchte. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Positionierung im Mainstream- oder Luxusbereich erfolgen soll. Die stilistischen Eigenschaften eines Textes sind hierbei von primärer Bedeutung. Nicht nur Zielgruppe, sondern auch Layout, Corporate Identity, Farben und Tonfall (konservativ-geschäftlich, locker und pfiffig, edel-künstlerisch, stringent-puristisch) müssen mit dem Textcharakter abgestimmt sein.
Zu prüfen, ob dies der Fall ist, ob die Homepage in Wirkung und Niveau mit den selbstgesetzten Maßstäben in Einklang steht, ob ein neu entwickelter Text mit den bisherigen optischen Merkmalen kompatibel ist, ist die Aufgabe eines stilistischen Gutachtens.
Vielen Unternehmen ist nur vage oder gar nicht bewusst, welche tatsächliche Wirkung ihre Texte auf den Leser haben, wie sie qualitativ wahrgenommen werden, welche Vorstellungen und Assoziationen sie hervorrufen, und wie zutiefst kontraproduktiv unbedachte Formulierungen sein können. Dabei kann ein schlecht gewählter Text genau so tiefgreifende, verheerende Konsequenzen haben wie unangemessene Kleidung oder ein allgemein vernachlässigtes Erscheinungsbild. Textgutachten sind hier ein Spiegel, der zu einer erheblichen Verbesserung der Unternehmenskommunikation beitragen kann.
Was sich auf ganze Texte bezieht, kann auch dazu beitragen, die Wirkung einzelner Wörter zu ergründen – etwa bei der Erfindung von Produkt- und Firmennamen.

Neben der Einschätzung der Angemessenheit von Texten in einem bestimmten (kaufmännischen und nicht kaufmännischen) Zusammenhang kann ein Textgutachten selbstverständlich auch dazu dienen, die stilistische Qualität eines Textes unabhängig von einem Verwendungskonzept zu beurteilen. In diesem Fall wird ein Text anhand konkreter Kriterien auf Sprach- und Bildungsniveau, Struktur und Verständlichkeit geprüft. Hier geht es pauschal ausgedrückt schlichtweg darum, die Frage zu beantworten, ob jemand ganz allgemein “gut schreiben” kann.

Ein weiterer Aspekt ist die Beurteilung von Textinhalten. Gemeint sind hier nicht Literaturkritik und Rezensionen (auch wenn TextLoft diese Leistung durchaus anbietet). Auf den Textinhalt bezogene Gutachten werden hauptsächlich im Personalwesen und in der Forensik verwendet. Während es im ersten Fall darum geht, den wahren Inhalt eines Textes (z.B. einer Bewerbung) hinter alltäglichen Formulierungen mit mehr oder minder festgelegten Schablonen abzugleichen, hinterfragt die forensische Textwissenschaft (die nicht mit der forensischen Linguistik zu verwechseln ist, welche rein quantitativen Indizien im Vergleichsverfahren nachgeht) eventuelle verborgene Botschaften in oberflächlich betrachtet unauffälligen Texten. Dies ist zum Beispiel ein Weg, im Justizvollzug kodierten Austausch in scheinbar harmloser Korrespondenz zu erkennen, was sowohl in der Kriminalistik zur Falllösung als auch zur Attentatsvorbeugung verwendet werden kann.

Schließlich kann ein Textgutachten auch der psychologischen Beurteilung dienen. Das Verhältnis zwischen erklärter und latenter Textabsicht ist hier genauso Gegenstand wie die Entschlüsselung soziologischer und psychologischer Merkmale, die von Denkstruktur und Denkmustern über Bildung bis hin zur Emotionalität reichen und die Erstellung von Persönlichkeitsprofilen aber auch Momentaufnahmen emotional-intellektueller Zustände ermöglichen. Solche Gutachten, die hauptsächlich von forensischen Institutionen verlangt werden, können je nach Materialmenge und –qualität sehr lang und ausführlich werden und ergänzen in sinnvoller Weise die Arbeit der forensischen Sprachwissenschaft. Solche Aufträge sind für den Textwissenschaftler ganz besonders interessant, wenn auch leider nicht sehr zahlreich.

Textgutachten sind also ein vielseitiges Feld und bieten nicht nur spannende, sondern auch in der Praxis sehr konkret anzuwendende Erkenntnisse.

TextLoft – das Blog entwickelt sich stetig weiter – und auch in diesem Jahr wird es einige Neuerungen geben. Hierzu gehören zum Beispiel Artikel zum Thema Schreibkunst, Schreibmaterial und Schreibgewohnheiten. Parallel dazu soll häufiger auf konkrete Leserfragen zum Thema Schreiben eingegangen werden. Schließlich ist eine tagebuchartig strukturierte Berichtsreihe zum Thema “Marketing für Schreibende” geplant, die aufzeigen soll, wo die Grenzen des wirtschaftlichen Erfolgs bei Schreibenden liegen. Ich wünsche allen Lesern ein spannendes Jahr auf Textloft – das Blog.

TextLoft wünscht schöne Feiertage

TextLoft kommentiert

TextLoft reagiert heute auf einen Artikel von Gesine von Prittwitz.

Wie auf Twitter bereits gemeldet, ist TextLoft bis zum 25. November wegen eines Blockauftrags ausgebucht. Danach geht es auch hier im Blog wie gewohnt weiter. TextLoft wünscht allen Lesern bis dahin sonnige Herbsttage.

ist er eben krank.
Bald mehr, sobald Viren und Bakterien meine Stirnhöhlen nicht mehr so gemütlich finden.
Ich hoffe auf Euer Verständnis.
Bald mehr …

Überraschung am Montag

Ist es zu fassen? Ich bin “drin”!
Ich bin Notebook Addict of the Week!
Und dabei hatte ich vergessen, meinen Schreibtisch zu fotografieren …

stilanzeigen

Wer sich dem Diktat des Mainstreams bewusst entzieht, gezielt nach Kunden sucht, die einen Sinn für das Besondere haben, und sich mutwillig weigert, das Unterhaltungsbedürfnis der Masse und ihre offenbar unstillbare Sucht nach geistlosen technischen Spielereien zu bedienen, begibt sich kaufmännisch und wirtschaftlich notwendigerweise ins Abseits – TextLoft hat wiederholt darüber berichtet. In unserer Zeit mit Begriffen wie „Qualität“, „Exklusivität“ oder „Niveau“ zu werben, ist nicht einmal verpönt, es ist einfach kontraproduktiv, vor allem, wenn es um die Ware “Text” geht.
Blogger etwa, die zum einen Wert darauf legen, ihre Seite nicht mit bunt blinkenden und themenfernen Bannern optisch zu verunstalten, und aus Gründen der Selbsttreue zum anderen auf kontextuelle Anzeigen verzichten möchten, haben kaum Möglichkeiten, geeignete Werbepartner zu finden und mit ihrem Blog Geld zu verdienen. Unternehmen, die in Inhalt und Image infrage kämen, direkt anzusprechen, erweist sich als müßig, denn sie verlangen in der Regel Besucherzahlen, die gerade für anspruchsvolle Blogs nicht zu erreichen sind.
Diese Erfahrung hatte auch ich gemacht, und ich hatte längst mit der Idee abgeschlossen, dass sich je etwas daran ändern könnte.
Bis mich ein Twitter-Eintrag zu stilanzeigen führte.

stilanzeigen ist ein junges Unternehmen, das erst im April 2012 gegründet wurde. Ziel ist es, Bloggern, die keine Kompromisse an Inhalt, Niveau und Optik ihres Blogs eingehen wollen, themenaffine und exklusive Werbepartner zu vermitteln und dabei ästhetisch stilvolle Lösungen anzubieten.
Die Internetpräsenz wird dem Namen sehr gerecht und entspricht ganz und gar den Vorstellungen von TextLoft: Sie ist klar strukturiert, edel gestaltet, souverän in Szene gesetzt und zeugt nicht zuletzt von der Seriosität des Unternehmens. Verdienstmöglichkeiten und Vertragsbedingungen werden kurz, eindeutig und verständlich dargestellt, und das gesamte Erscheinungsbild in seiner Mischung aus Kreativität, Purismus und Selbstverständlichkeit strahlt eine Frische aus, in der man sich wohlfühlt.
Die Partnerunternehmen, die stilanzeigen bereits für Kampagnen gewinnen konnte, zeugen ausnahmslos von dem hohen Niveau, auf dem sich stilanzeigen auch in Zukunft bewegen möchte, und unterstreichen die Glaubwürdigkeit der Positionierung – genauso wie die Tatsache, dass die Blogs auf Qualität und Tauglichkeit geprüft werden, bevor sie in das Konzept aufgenommen werden, und die Vermittlung zwischen Schreibenden und Wirtschaft also in wertvoller Handarbeit geschieht. Der persönliche Kontakt, der dabei entsteht, ist äußerst angenehm, angemessen, erfrischend seriös und unkompliziert zugleich.

stilanzeigen zu entdecken, war für mich ein großer Trost und entschädigte mich für manche Stunden des Frustes, die sich einstellen, wenn man im täglichen Kampf um die Durchsetzung der eigenen qualitativen Ansprüche immer wieder das Gefühl bekommt, dass das, was man anbietet, nämlich ein stilvolles Produkt, heute einfach von niemandem mehr gewollt, geschweige denn gesucht wird. In stilanzeigen habe ich ein Unternehmen gefunden, das so denkt wie ich, dessen Zielgruppe meiner gleicht, das meine Vorstellungen teilt und mit Idealismus und bemerkenswerten Einsatz die eigenen Visionen konsequent lebt. Dass das Team mir zur Zeit keine Kampagne anbieten konnte, ist schade, aber nicht so wichtig. Es ist einfach schön zu sehen, dass es “da draußen im großen weiten Internet” noch ein paar Leute gibt, die gegen den Strom in Richtung Niveau, Qualität und Stil schwimmen. Schon deshalb fühle ich mich mit diesem jungen Unternehmen verbunden und wünsche ihm den verdienten Erfolg.

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